300 Starter - TSV erwartet die Weltelite

300 Starter - TSV erwartet die Weltelite

Rund 300 Fechterinnen und Fechter aus 25 Nationen erwartet der TSV Bayer Dormagen am Wochenende 5./6. Dezember zum 41. Preis der Chemiestadt, dem größten Junioren-Säbel-Weltcup der Welt. Das Finale findet am Samstag, den 5. Dezember um 18.30 im Sportcenter statt.

Die Vorbereitungen für das prestigeträchtige Turnier laufen am Höhenberg bereits seit einigen Wochen auf Hochtouren. „Wir haben rund 60 Ehrenamtler im Einsatz. Ohne sie wäre es überhaupt nicht möglich, eine solche Veranstaltung zu stemmen“, erklärt TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. Die Helfer kümmern sich vor allem um den Transport der Sportler vom Flughafen zu den Hotels und von den Hotels an den Höhenberg. Dort stehen sich die Fechterinnen und Fechter dann ab Samstag 9.45 Uhr in mehreren Hallen auf der Planche gegenüber.

„Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf die absolute Weltspitze im Junioren-Bereich. In den letzten Jahren duellierten sich hier schon spätere Olympiasieger“, berichtet Kawald. Der Weltcup zählt für die Qualifikation zur Junioren-WM im April.

Auch der TSV selbst hat einige „Eisen im Feuer“. Bei den Herren zählt Eduard Gert (Foto), der vor wenigen Tagen souverän Deutscher Meister wurde, zum erweiterten Favoritenkreis. Im vergangenen Jahr erreichte er bei seinem Heimweltcup den zweiten Platz. Neben Gert wollen auch Nick Herbon, Jan-Patrick Camus, Lorenz Kempf und Luis und Raoul Bonah wichtige Punkte für die WM-Qualifikation sammeln und sich dem Dormagener Publikum bestmöglich präsentieren. Bei den Damen ist Lea Krüger die Hoffnungsträgerin des TSV. „Für Lea wäre eine Platzierung unter den Top 8 ein echter Schritt nach vorn“, sagt Kawald, der aber auch Annika Steiger, Katharina Peter, Jennifer Otrzonsek, Liska Derkum und Lara Koch gute Ergebnisse zutraut. Die Damen haben am Sonntag zusätzlich noch die Chance sich im Teamwettbewerb zu beweisen.

Für die Zuschauer wird es am Samstag, den 5. Dezember um 18.30 Uhr im Sportcenter besonders spannend. Dann geht es auf der Planche um die Medaillen.

„Wir hoffen, dass einige Menschen den Weg in die Halle finden, um sich hochklassigen Junioren-Sport anzuschauen. Besonders erfreulich wäre es natürlich, wenn dann auch noch ein Deutscher im Rennen wäre“, lädt Kawald alle Interessierten ein.