40. Preis der Chemiestadt - Junioren-Weltcup in Dormagen

40. Preis der Chemiestadt - Junioren-Weltcup in Dormagen

Vom 6. bis zum 7. Dezember stehen in Dormagen die besten Junioren-Fechterinnen und Fechter der Welt auf der Planche und kämpfen um den „Preis der Chemiestadt“.

Bereits zum 40. Mal ist der TSV Bayer Dormagen Ausrichter des renommierten Junioren-Weltcups. Die Jubiläumsausgabe setzt dabei neue Maßstäbe. „Wir werden in diesem Jahr noch mehr Teilnehmer haben, als 2013. Zusätzlich richten wir zum ersten Mal am Sonntag den Teamweltcup der Damen aus“, so TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. Der „Preis der Chemiestadt“ ist der einzige Junioren-Weltcup, bei dem sowohl die Herren als auch die Damen um die Podestplätze kämpfen. Bereits 2013 kamen 291 Athleten aus der ganzen Welt an den Höhenberg. „Auch in diesem Jahr erwarten wir wieder Fechter aus aller Herren Länder, dabei sind erneut einige Exoten. Beispielsweise haben sich Fechter aus Ghana und Kuwait angekündigt. Wir sind stolz darauf, dass sich die Junioren-Elite Jahr für Jahr in Dormagen trifft“, so Kawald weiter.

Natürlich hat auch der TSV selbst wieder einige „heißen Eisen“ im Feuer. Bei den Herren machen sich Rouven Redwanz, die Nummer 17 der Weltrangliste, und Domenik Koch (Weltranglistenplatz 32) Hoffnungen auf eine Top-Platzierung. „Die Beiden haben sicherlich das Potenzial vor dem eigenen Publikum ein gutes Turnier zu fechten“, erhofft sich Kawald eine besondere Motivation von den Rängen. Bei den Damen ruhen die Hoffungen des Fechtkoordinators auf Judith Kusian, die nach einer langen Verletzungspause wieder hoch hinaus will, und der Sportinternatlerin Lea Krüger. Chancen haben auch Eduard Gert, der noch nicht zum älteren Junioren-Jahrgang gehört, und Jennifer Otrzonsek, die zuletzt ihr bestes Weltcup-Ergebnis feiert und es unter die besten 32 schaffte. Insgesamt stehen sechs Herren und sieben Damen aus den Reihen des TSV auf der Planche.

„Für unsere Teilnehmer ist der Weltcup natürlich in erster Linie eine sportliche Herausforderung. Für uns als Abteilung ist das Turnier aber jedes Jahr auch eine organisatorische und logistische Challenge“, so Kawald. „Wir sind stolz darauf, dass wir so viele freiwillige Helfer haben und das Projekt mit Hilfe der gesamten Abteilung in Eigenregie stemmen können.“ Besonders freut Kawald sich über das Engagement der älteren Fechterinnen und Fechter. „Auch unsere Mannschafts-Weltmeister sind Feuer und Flamme für die Veranstaltung. Sie standen vor wenigen Jahren selbst beim Preis der Chemiestadt auf der Planche und übernehmen in diesem Jahr jede Menge Verantwortung. So werden Nicolas Limbach und Benedikt Wagner gemeinsam als Moderatoren durch die Tage führen“, erklärt Kawald.

Der absolute Höhepunkt des Weltcups sind die Finals am Samstag, den 6. Dezember. „Wir laden alle Dormagener herzlich ein, den Nikolausabend ab 18.30 Uhr mit Fechtsport der Extraklasse ausklingen zu lassen. Ich bin überzeugt, dass es ein spannender und unterhaltsamer Sportabend wird“, blickt Kawald abschließend voraus.

Der Weltcup startet am Samstag um 9.45 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr.