41. Preis der Chemiestadt: Gert auf Rang 12

41. Preis der Chemiestadt: Gert auf Rang 12

Organisatorisch war der 41. Preis der Chemiestadt für den Veranstalter TSV Bayer Dormagen erneut ein voller Erfolg. Sportlich blieben die Top-Platzierung für deutsche Teilnehmer aus. Beim weltweit größten Säbel-Junioren-Weltcup siegten mit Leonardo Dreossi und Sofia Pozdniakova ein Italiener und eine Russin.

Eduard Gert, nach seinem 2. Platz im letzten Jahr Hoffnungsträger des TSV, scheiterte in der Runde der besten 16 mit 5:15 deutlich am Franzosen Charles Colleau und rangierte in der Endabrechnung auf Rang 12. „Eduard hat einen schweren Lauf erwischt“, attestierte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. Vor seinem Ausscheiden hatte der Dormagener sich gegen den starken Amerikaner Benjamin Natanzon mit 15:13 durchgesetzt. Die Runde der besten 32 erreichte mit Lorenz Kempf ein weiterer Dormagener. Kempf zeigte insbesondere in der Vorrunde einige starke Gefechte und erarbeitete sich so eine gute Position für die K.O.-Gefechte. Im 32er Tableau scheiterte er dann jedoch mit 6:15 am Russen Nikita Yakovenko. „Ich freue mich über den 19. Platz von Lorenz, der eine gute Leistung abrufen konnte“, gab es Lob von Kawald.

Bei den Damen schaffte mit Ann-Sophie Kindler aus Eislingen nur eine Deutsche den Sprung unter die besten 32 Fechterinnen. Die Dormagenerinnen Katrin Roth, Jennifer Otrzonsek und Lea Krüger mussten allesamt im Tableau der besten 64 die Segel streichen und belegten am Ende die Plätze 38, 39 und 54. „Alle drei hatten schon früh mit schweren Gegnerinnen zu kämpfen. Schade, dass wir diesmal keine Athletin vorne mit dabei hatten“, so Kawald.

Die Finalgefechte, die auch dieses Jahr einige Zuschauer ins Sportcenter locken konnten, mussten somit ohne deutsche Beteiligung auskommen. Bei den Herren setzte sich der Italiener Leonardo Dreossi mit 15:12 gegen Kostiantyn Voronov aus Israel durch. Bei den Damen konnte sich die Russin Sofia Pozdniakova den Sieg beim renommierten Weltcup mit einem 15:12 gegen Lucia Lucarini aus Italien sichern.

„Das Niveau des Turniers war auch in diesem Jahr enorm hoch. Ich kann mich nur bei allen Beteiligten, den Helfern und den Sportlern, bedanken. Sie haben den Preis der Chemiestadt sportlich und organisatorisch wieder zu einem Fecht-Event der Extraklasse gemacht“, resümierte Kawald zufrieden.

Das Foto zeigt das Podest der Herren v.l.: Kostiantyn Voronov (ISR), Leonardo Dreossi (ITA), Dario Cavaliere (ITA), Artsiom Novikau (BLR)
Foto: Heinz J. Zaunbrecher