Achtelfinalaus in Plovdiv

Achtelfinalaus in Plovdiv

Nach dem zweiten Platz von Maximilian Hartung in Warschau am letzten Wochenende, wollten die Fechter des TSV Bayer Dormagen beim Weltcup von Plovdiv (Bulgarien) nachlegen. Der Zweitplatzierte von Warschau pausierte jedoch und seine Mannschaftskollegen kamen nicht über das Achtelfinale hinaus. Benedikt Wagner und Matyas Szabo platzierten sich unter den besten 16 und waren damit die besten Deutschen.

Nachdem mit Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Richard Hübers alle drei Dormagener den ersten Gefechtstag überstanden und sich in das Tableau der besten 64 vorgekämpft hatten, begann auch der Sonntag mit Siegen für das Dormagener Trio: Szabo gewann 15:10 gegen den Polen Damian Skubiszewski, Wagner setzte sich mit 15:14 knapp gegen Alexandre Woog aus Israel durch und Hübers behielt gegen Ilya Mokretcov (Kasachstan) mit 15:8 die Oberhand. Im Tableau der besten 32 musste Richard Hübers dann jedoch die Segel streichen. Er verlor 12:15 gegen den Rumänen Tiberiu Dolniceanu. Besser machten es seine beiden Teamkollegen: Wagner schaltete den Italiener Francesco D´Armiento mit 15:8 aus und Matyas Szabo, der sich im Vergleich zur Vorwoche in deutlich besserer Form präsentierte, siegte mit 15:7 gegen Luigi Miracco (ebenfalls Italien).

Im Achtelfinale war dann jedoch für die beiden verbliebenen Dormagener Schluss. Benedikt Wagner unterlag Aldo Montano, dem italienischen Olympiasieger von Athen 2004, mit 11:15 und Szabo musste sich, nach einer ausgeglichenen ersten Gefechtshälfte, dem Koreaner Kim Junghwan mit 9:15 geschlagen geben.

„Im 16er Tableau sind Matyas und Benedikt auf sehr starke Gegner getroffen, gegen die man einen wirklich guten Tag braucht. Daher bin ich nicht unzufrieden, auch wenn alle für die EM noch viel Luft nach oben haben“, resümierte Bundestrainer Vilmos Szabo mit Blick auf die Europameisterschaft Anfang Juni.