Beisheim siegt sensationell in Athen!

Beisheim siegt sensationell in Athen!

Sensationserfolg für Benedikt Beisheim! Der Dormagener Säbelfechter setzte sich in Athen gegen die gesamte internationale Fechtelite durch und gewann mit einer überragenden Leistung den Weltcup der griechischen Hauptstadt.

Damit hatte niemand gerechnet. Ohne ihren Weltmeister Nicolas Limbach mussten die Dormagener Fechter in die Ferne reisen und die Hoffnungen auf einen TSV-Sieg waren dementsprechend gering. Schließlich war es Limbach, der den Weltcup in Athen bereits dreimal für sich entscheiden konnte. Was die Dormagener Delegation dann jedoch erlebte, war eine kleine Fechtsensation.

Benedikt Beisheim, als Nummer 40 der Weltrangliste zum Turnier gereist, düpierte die Fechtelite und gewann absolut verdient den Weltcup von Athen. Auf seinem Weg ins große Finale schlug Beisheim im Halbfinale den Olympia Zweiten von Athen 2004, Zsolt Nemcsik (HUN) deutlich mit 15:7. Zuvor hatte er bereits Diego Occhiuzzi (ITA) nervenstark mit 15:14 bezwungen.

Im Finale traf Beisheim schließlich auf den Russen Veniamin Reshetnikov, den er souverän mit 15:12 abfertigte und so sein großartiges Turnier krönte. „Benedikt hat sich für eine unglaubliche Energieleistung belohnt und hat vollkommen verdient gewonnen. Das war Klasse“, lobte ihn Bundestrainer Vilmos Szabo nach dem Wettkampf.

Mit Benedikt Wagner schaffte es ein weiterer Dormagener unter die besten 16. „Es tut gut zu sehen, wie unsere Arbeit fruchtet. Ein Weltcupsieg kommt nicht alle Tage vor und dass Benedikt Wagner mit seinen jungen Jahren schon den Sprung unter die besten 16 schafft ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit“, beurteilte Chef-Trainer Olaf Kawald das Abschneiden der Dormagener in Athen.

Mit Sebastian Schrödter und Richard Hübers schafften zwei weitere Youngster die Überraschung sich bis unter die besten 32 Fechter durchzukämpfen und rundeten das tolle TSV-Gesamtergebnis ab.

„Ich bin überglücklich in Athen gewonnen zu haben. Der Sieg bedeutet mir sehr viel“, schwärmte der Erstplatzierte Benedikt Beisheim.

Es geht als auch ohne Nicolas Limbach. Trotzdem wollen die Dormagener natürlich nicht auf ihren Weltmeister verzichten. Limbach wird jedoch am kommenden Wochenende beim Weltcup in Budapest wieder auf der Planche stehen.

Für die Damen des TSV lief es beim Weltcup in London eher durchwachsen. Stefanie Kubissa (19.) und Davina Hirzmann (22.) schafften es unter die besten 32. Anna Limbach kam über die Runde der besten 64 nicht hinaus.