Die Fechtabteilung des TSV Bayer Dormagen trauert um Karl-Heinz Wargalla

Die Fechtabteilung des TSV Bayer Dormagen trauert um Karl-Heinz Wargalla

Am 1. März verstarb Karl-Heinz Wargalla im Alter von 90 Jahren. Lange Jahre war er Geschäftsführer der Fechtabteilung und die Seele der Abteilung. Er war derjenige, den man ansprach, wenn es irgendein organisatorisches Problem gab. In dem Fall schmunzelte er, winkte mit der Hand ab und meinte: “Das machen wir schon.” Oder “Lass mich mal überlegen, da finden wir schon eine Lösung.” Und dann hatte er irgendjemanden bei Bayer, der Stadt, auch mal beim Verband oder sonst wo, den er kontaktierte und löste das Problem.

Sein Steckenpferd war das Junioren Weltcupturnier, der “Preis der Chemiestadt Dormagen”. Er war derjenige, der früh erkannt hat, welche Chance in dem Weltcup steckt und hat dafür unglaubliche Anstrengungen unternommen, dies zu dem zu machen, was es heute ist: Das weltweit größte und renommierteste Junioren-Weltcupturnier der Welt. Dieses Engagement, er nahm sich z.B. extra eine Woche Urlaub für die Organisation der Veranstaltung, brachte ihm den Ehrennamen “Mr. Weltcup”.

Er war so begeistert vom Fechten, dass er selbst in sehr fortgeschrittenem Alter mit dem Degenfechten begonnen hat. Viele haben sich das nicht getraut. Die Fechtabteilung – und nicht nur diese – verliert mit Karl-Heinz Wargalla einen Menschen, der immer bereit war mit einer unnachahmlichen herzlichen Art andere Menschen zu unterstützen.