EM: Mehr erhofft

Anna Limbach

EM: Mehr erhofft

Platz 18. und 21. hieß es im Endklassement für Stefanie Kubissa und Anna Limbach bei den Fecht-Europameisterschaften in Plovdiv. Verheißungsvoll hatte dabei für beide der Wettkampf begonnen. „Die haben einen Superauftritt in der Qualifikationsrunde hingelegt“, zeigte sich Bundestrainer Eero Lehmann angetan von den dort gezeigten Leistungen. Stefanie Kubissa mit fünf Siegen bei einer Niederlage und Anna Limbach mit vier Siegen bei zwei Niederlagen schafften dadurch den direkten den Sprung unter die besten 32 Fechterinnen.

Dort bekam Stefanie Kubissa mit der Spanierin Araceli Navarro eine durchaus lösbare Aufgabe. Zur Pause stand es dann auch 7:8 und alles war noch möglich. Aber es kam anders. Einen Treffer setzte die Dormagenerin noch und verlor den Kampf mit 8:15. Ähnlich erging es dem Youngster des deutschen Teams. Anna Limbach lag ebenfalls mit 7:8 in ihrem Kampf hinten und verlor dann am Ende gegen die Polin Katarzyna Kedziora mit 10:15.

Da tröstete es auch nicht, dass die beiden Dormagenerinnen die besten der vier gestarteten Deutschen waren. „Viel Steigerungspotential für die Mannschaft“ sah dann auch der Bundestrainer am Ende des Tages.