EM in Tiflis – Deutsche Damen bastelten lange an der Sensation

EM in Tiflis – Deutsche Damen bastelten lange an der Sensation

Bei den Europameisterschaften in Tiflis (Georgien) verpassten die deutschen Säbeldamen im Teamwettbewerb nur knapp eine kleine Sensation. Gegen die Russinnen, die die Weltrangliste anführen, lag lange eine Überraschung in der Luft. Am Ende belegte das Team unter Neu-Trainer Pierre Guichot den achten Platz.

Anna Limbach, Judith Kusian, Lea Krüger (alle TSV Bayer Dormagen) und Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen) gewannen in der ersten Runde mit 45:40 gegen das Team aus Weißrussland. Im anschließenden Viertelfinale traf die deutsche Mannschaft dann auf die hoch favorisierten Russinnen. Zur Überraschung aller Zuschauer dominierte die deutsche Mannschaft zunächst das Geschehen und lag über weite Strecken vorne. Selbst vor dem entscheidenden Gefecht führten Limbach und Co. noch hauchdünn mit 40:39. Zum Schluss retteten sich die Top-Favoriten dann doch noch ins Ziel und die deutsche Equipe unterlag nach toller Leistung mit 41:45.

„So nah sind wir den Russinnen in den letzten Jahren nie gekommen. Das war eine klasse Leistung von unseren Damen“, freute sich TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald.

Nach der Niederlage im Viertelfinale gingen auch die beiden Platzierungsgefechte gegen die Ukraine (28:45) und Polen (39:45) verloren, sodass am Ende statt einer Halbfinalteilnahme Rang acht zu Buche stand. „Sowohl die Ukraine als auch Polen sind Top 10 Mannschaften, sodass hier nicht unbedingt mit Siegen zu rechnen war“, kommentierte Kawald.

Das Foto zeigt das deutsche Team von links: Ann-Sophie Kindler, Lea Krüger, Anna Limbach, Judith Kusian.
Quelle: Augusto Bizzi/Deutscher Fechter-Bund