Gelungene Generalprobe in Koblenz

Gelungene Generalprobe in Koblenz

Gelungene Generalprobe! Die Fechter des TSV Bayer Dormagen präsentierten sich beim nationalen Ranglistenturnier in Koblenz in guter Verfassung. Ein Turniersieg war den Dormagenern zwar nicht vergönnt, doch mit Max Hartung auf dem zweiten und Sebastian Schrödter auf dem dritten Rang standen gleich zwei Fechter des TSV auf dem Podest. Auch die Plätze sechs bis neun waren fest in Dormagener Hand.

Bei den Mädchen zeigte sich, wie gut der TSV besonders in der Breite aufgestellt ist. Davina Hirzmann und Stefanie Kubissa teilten sich hier den dritten Rang. Lea Scholten belegte den fünften Platz, die sich im Viertelfinale ihrer Teamkameradin Davina Hirzmann mit 10:15 geschlagen geben musste.

Auch bei den Herren blieben teaminterne Gefechte nicht aus. So eliminierte Benedikt Beisheim Matyas Szabo (15:7), wurde dann jedoch von Max Hartung mit 15:13 aus dem Turnier geworfen. Sebastian Schrödter setzte sich im Viertelfinale mit 15:13 gegen Benedikt Wagner durch, musste sich im Halbfinale jedoch dem späteren Sieger Björn Hübner (Tauberbischhofsheim) mit 12:15 geschlagen geben.

Max Hartung gelang im Halbfinale ein 15:12 gegen Seppe van Holsbeke. Für den Turniersieg reichte es dann aber nicht. Im Finale verlor der Dormagener mit 9:15 gegen Björn Hübner.

„Schade, dass es nicht für einen Turniersieg gereicht hat. Ich denke aber, dass wir trotzdem von einer gelungenen Generalprobe sprechen können. Am nächsten Wochenende beginnt die Weltcupsaison und wir entsenden gleich sieben Fechter nach Athen. Bei den Mädchen werden vier Athletinnen nach London reisen. In Koblenz konnten wir sehen, dass wir in der Breite sehr gut aufgestellt sind. Das müssen wir jetzt noch international unter Beweis stellen“, resümierte Chef-Trainer Olaf Kawald das Turnier in Koblenz.

„Familie“ Limbach musste in Koblenz zwangsweise pausieren. Nicolas Limbach plagt eine Verletzung am Fuß und seine Schwester Anna hat mit einem Infekt zu kämpfen.

„Nico fehlen wichtige Trainingstage. Ich hoffe, dass er sich in Athen so gut präsentiert wie in den letzten Jahren. Die griechische Hauptstadt war bisher ein gutes Pflaster für ihn“, so Kawald.