Hartung überzeugt mit Rang Sieben bei Weltcup in Györ – Team auf Rang Sechs

Hartung überzeugt mit Rang Sieben bei Weltcup in Györ – Team auf Rang Sechs

Der Dormagener Säbelfechter Maximilian Hartung hat beim Weltcup im ungarischen Györ eine Podestplatzierung nur knapp verpasst. Der Athlet des TSV Bayer Dormagen scheiterte erst im Viertelfinale am späteren Zweitplatzierten Veniamin Reshetnikov aus Russland.

Der 28-jährige hatte sich souverän für die K.O.-Gefechte qualifiziert. Mit Siegen gegen den Amerikaner Jonathan Webb (15:5) und den Südkoreaner Kim Junho (15:10) schaffte Hartung den Sprung ins Achtelfinale. Hier setzte er sich mit 15:5 deutlich gegen den Italiener Diego Cavaliere durch. Noch ein Sieg fehlte dem Dormagener zu einer sicheren Podestplatzierung. Doch der Russe Veniamin Reshetnikov machte dem Deutschen einen Strich durch die Rechnung und verwies Hartung mit 15:12 auf den siebten Rang.

Auch Benedikt Wagner, der zweite Dormagener, der den Sprung ins Achtelfinale geschafft hatte, musste sich zuvor dem starken Russen mit 10:15 beugen und beendete den Weltcup auf Rang Zwölf. Mit Benno Schneider (38.) und Robin Schrödter (52.) hatten sich zwei weitere Fechter vom Höhenberg für die Runde der besten 64 qualifizieren können. Matyas Szabo und Richard Hübers schieden frühzeitig aus.

„Mit Max und Benedikt war ich heute zufrieden. Der siebte Rang bei einem so stark besetzten Turnier ist eine Bestätigung der guten Form, die Max momentan auf die Planche bringt. Insgesamt hätte ich mir den ein oder anderen natürlich noch etwas weiter vorne gewünscht“, so Bundestrainer Vilmos Szabo.

Im Team-Wettbewerb der 25 anwesenden Nationen sicherte sich das rein Dormagener Quartett Hartung, Wagner, Szabo, Hübers Rang Sechs. Die deutsche Equipe war mit einem 45:36 gegen die Ukraine ins Turnier gestartet. Anschließend waren die Italiener zu stark und beendeten die Podestträume der Deutschen mit 45:34. Das erste Platzierungsgefecht entschied das DFB-Team gegen den Iran souverän mit 45:28 für sich. Im Gefecht um Platz Fünf unterlag man den Franzosen denkbar knapp mit 43:45.

Foto: Max Hartung, Quelle: Andrea Trifiletti/ Team Augusto Bizzi Fotografo/ Deutscher Fechter-Bund