Hartung gewinnt Traditionsturnier in München

Max Hartung und Richard Hübers

Hartung gewinnt Traditionsturnier in München

Der TSV-Säbelfechter Maximilian Hartung hat das traditionsreiche „Münchener Schwert“ gewonnen. Der Dormagener wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in einem spannenden Finale gegen den Eislinger Maximilian Kindler mit 15:13.

Der 25-jährige Hartung zog ohne Probleme in die Finalrunde ein und siegte im Viertelfinale hauchdünn gegen Björn Hübner (Tauberbischofsheim). Im Halbfinale ließ Hartung Johannes Klebes (Tauberbischofsheim) keine Chance und gewann souverän 15:10. Sein Finalgegner Maximilian Kindler (Eislingen), der mit einem 15:13 Erfolg gegen den Dormagener Richard Hübers in den Schlusskampf eingezogen war, machte es Hartung nicht leicht. Letztlich behielt der TSV-Fechter aber die Nase vorn und sicherte sich mit einem 15:13 Sieg das prestigeträchtige „Münchener Schwert“. Der Dritte Platz von Richard Hübers und das Erreichen der Top 8 von den Dormagener Junioren Eduard Gert (6.) und Domenik Koch (8.) komplettierten das starke TSV-Ergebnis bei den Herren.

Auch mit der Leistung der Damen in München konnte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald zufrieden sein. Die Plätze Zwei bis Sechs gingen allesamt an Fechterinnen des TSV Bayer Dormagen. Lediglich Alexandra Bujdoso (Königsbacher SC) durchbrach die Dormagener Dominanz und konnte sich ganz oben auf dem Podest platzieren. Sie siegte im Finale mit 15:11 gegen Davina Hirzmann. Die beiden Dritten Plätze gingen an Sibylle Klemm und Anna Limbach. Auf Platz Fünf landete Stefanie Kubissa. Der sechste Platz ging mit Lea Krüger an eine Juniorin aus den Reihen des TSV.

TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald zeigte sich mit dem Wochenende mehr als zufrieden: „Max hat sich souverän durchgesetzt. In Abwesenheit von Nicolas Limbach, der sich nach seine Rückkehr aus China noch intensiv für den nächsten Weltcup in New York trainiert, und den beiden Verletzten Matyas Szabo und Benedikt Wagner, ist er seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Mit Eduard Gert, Domenik Koch und Lea Krüger konnten zudem drei Junioren die Top 8 erreichen, ein gutes Zeichen für den anstehenden Heim-Weltcup.“