Herren-Team mit Platz Zwei in Padua

Herren-Team mit Platz Zwei in Padua

Hartung bester Deutscher beim Weltcup in Padua – Herren im Team Zweite

Der Dormagener Säbelfechter Max Hartung hat beim Weltcup in Padua (Italien) den 13. Platz erreicht und war damit bester Deutscher. Neben ihm erreichte auch sein Teamkollege Benedikt Wagner die Top 16 und reihte sich im Tableau einen Platz hinter Hartung ein. Im Mannschaftswettbewerb sicherte sich das Team den sehr guten zweiten Platz.

Vier Dormagener konnten sich in Padua für die Endrunde qualifizieren. Überraschend musste mit Matyas Szabo aber schon im ersten K.O.-Gefecht einer der TSV-Fechter die Segel streichen. Szabo verlor 11:15 gegen den Italiener Giovanni Repetti. Nicolas Limbach erreichte die Runde der besten 32 und stand dort dem Weltmeister des Jahres 2011, Aldo Montano (Italien), gegenüber. Der Lokalmatador entschied das Gefecht mit 15:10 für sich, Limbach wurde in der Endabrechnung 25. und verletzte sich im Gefecht leicht.

Das Achtelfinale erreichten hingegen Max Hartung und Benedikt Wagner. Hartung hatte sich zunächst gegen zwei Iraner mit 15:6 und 15:10 durchgesetzt, musste sich dann jedoch Kim Junghwan aus Südkorea mit 8:15 geschlagen geben. Wagner gewann sein Auftaktgefecht gegen Leonardo Affede (Italien) mit 15:9 und setzte sich im Tableau der besten 32 mit 15:8 gegen den Chinesen Xu Yingming durch. Im Achtelfinale war dann gegen Alberto Pellegrini (Italien) Schluss. Wagner verlor das Gefecht mit 11:15.

Im Mannschaftswettbewerb stellten die Deutschen dann noch einmal ihre Weltklasse unter Beweis. Benedikt Wagner, Matyas Szabo, Max Hartung und Richard Hübers, der für Nicolas Limbach, der sich am Samstag verletzt hatte, nachgerückt war, scheiterten erst im Finale mit 25:45 an den starken Russen. Zuvor gab es Siege gegen Hongkong (45:32), Ungarn (45.43) und Italien (45:41). Bundestrainer Vilmos Szabo zeigte sich überaus zufrieden: „Die Jungs haben super gefochten und sich auch von der Verletzung von Benedikt Wagner im Gefecht gegen Italien nicht aus dem Tritt bringen lassen.“ Der zweite Platz beim Weltcup in Padua brachte der deutschen Equipe wichtige Weltranglistenpunkte. Nur noch wenige Zähler trennen das Team vom Führenden Südkorea.

Damen ohne Top-Platzierung in Athen

Zeitgleich waren die Damen beim Weltcup in Athen gefordert. Drei Dormagenerinnen konnten sich ins Tableau der besten 64 vorkämpfen, keine der Drei schaffte jedoch den Sprung ins 32-er Tableau. Sibylle Klemm wurde 57., Anna Limbach 58. und Stefanie Kubissa belegte Rang 60.

Auch im Teamwettbewerb reichte es nur zum 13. Rang. Nach einem 45:21 Auftakterfolg gegen Iran, verloren Anna Limbach, Judith Kusian (beide TSV), Alexandra Bujdoso aus Koblenz und Ann-Sophie Kindler aus Eislingen im Achtelfinale hauchdünn 44:45 gegen Italien. Die anschließenden Platzierungsgefechte gegen Mexiko (45:34) und Hongkong (45:36) konnten beide gewonnen werden.