JEM Budapest: TSV-Juniorinnen mit Lospech

Judith Kusian

JEM Budapest: TSV-Juniorinnen mit Lospech

Am ersten Wettkampftag der Junioren bei den Europameisterschaften im Budapest (Ungarn) erwischten die beiden Dormagenerinnen Judith Kusian und Lea Krüger echte Brocken als K.O.-Gegner und mussten bereits in der Runde der besten 32 die Segel streichen.

Hoffnungsträgerin Judith Kusian hatte in den Qualifizierungsrunden einen schweren Stand, gewann nur zwei von fünf Gefechten und wurde somit für die K.O.-Gefechte auf Rang 29 besetzt. Diese Platzierung bescherte ihre nach einem Freilos in den Top 64, die aktuelle Weltranglistenerste Anna Marton (Ungarn) in der Runde der besten 32. Kusian zeigte gegen die Favoritin eine bärenstarke Leistung und musste sich am Ende nur knapp 13:15 geschlagen geben. Marton holte am Ende die Silbermedaille.

Nicht besser erging es ihrer Teamkollegin Lea Krüger, die nach ihrem Start bei den Kadetten auch bei den Junioren auf der Planche stand. Sie zog an 21 gesetzt in die K.O.-Gefechte ein, erhielt zunächst ein Freilos, musste aber in den Top 32 gegen die Russin Tatiana Sukhova ran. Krüger verlor deutlich 7:15 und landete in der Endabrechnung auf dem 24. Rang. Judith Kusian wurde 29.

„Judith und Lea haben super gefochten. Manchmal hat man eben Pech und trifft schon früh auf Medaillenkandidatinnen“, resümierte ein zufriedener Olaf Kawald.