Junioren-EM Lobnya: Matyas Szabo auf Platz 5

Junioren-EM Lobnya: Matyas Szabo auf Platz 5

In der nördlichen Vorstadt von Moskau wartete Matyas Szabo mit einer starken Leistung auf. In der Setzrunde zeigte schon, dass er gut in Form ist. Dort gewann er fünf seiner Gefechte bei einer Niederlage und wurde damit auf Platz vier des Wettbewerbes gesetzt. Er erwischte aber trotzdem keinen einfachen Lauf.
Schon unter den letzten 32 kam es zu einem innerdeutschen Kampf. Mit 15:9 besiegte er den amtierenden Jugend-Vizeweltmeister Maximilian Kindler aus Eislingen. Es folgte ein Sieg gegen den Ungarn Andras Szatmarin mit 15:12, ehe es im Viertelfinale gegen den Russen Alexander Karpukin um die Medaillen ging.
Dormagens Cheftrainer Olaf Kawald, der als Junioren Nationaltrainer vor Ort war, sah auch dort einen gut aufgelegten Matyas Szabo. Was er noch sah war eine mehr als fragwürdige Kampfrichterleistung. „Normalerweise kommentiere ich keine Leistungen von Kampfrichtern, da es immer schnell nach einer Entschuldigung für eine Niederlage aussieht“, so der Chef des deutschen Säbelnachwuchses, „aber was hier entschieden worden ist, war mehr als grenzwertig.“ Da halfen auch keine Proteste der deutschen Mannschaftsführung, 14:15 ging das Gefecht verloren und somit auch die Medaille für Matyas Szabo, dem TSV Bayer Dormagen und der deutschen Mannschaft.

Der zweite Dormagener, Richard Hübers, kam ebenfalls mit fünf Siegen bei einer Niederlage gut in den Wettkampf. In der Runde der letzten 32 „fand der Sportinternatler aus Knechtsteden aber nie ins Gefecht“, so Olaf Kawald und unterlag dem Weißrussen Siarhei Shachanin mit 12:15. Platz 19 bedeutete dies im Endklassement.
Am Samstag geht es mit dem Teamwettbewerb weiter, wo das deutsche Quartett eine Medaille anvisiert.