Junioren-WM in Taschkent: Damen 7., Herren auf Rang 10

Junioren-WM in Taschkent: Damen 7., Herren auf Rang 10

Gemischte Gefühle gab es nach den Teamwettbewerben der Junioren-Weltmeisterschaft in Taschkent (Usbekistan) bei der Deutschen Säbeldelegation. Während die Damen mit der Dormagenerin Judith Kusian mit dem siebten Platz durchaus zufrieden sein konnten, mussten die amtierenden Europameister Domenik Koch, Eduard Gert und Rouven Redwanz (alle TSV Bayer Dormagen) bereits im ersten K.O.-Gefecht die Segel streichen.

Das Damen-Quartett Valentina Volkmann, Ann-Sophie Kindler (beide Eislingen), Kira Eifler (Tauberbischofsheim) und Judith Kusian (Dormagen) setzte sich im Achtelfinale mit 45:43 gegen das Team der Polen durch und erreichte so die Runde der besten 8. Hier scheiterten die Deutschen mit 29:45 deutlich an den Französinnen, die die amtierende Weltmeisterin auf die Planche schicken konnten. Auch das anschließende Platzierungsgefecht gegen China ging mit 25:45 deutlich verloren, der daraus resultierende siebte Platz stellte Delegationsleiter Olaf Kawald dennoch zufrieden. „Der siebte Platz ist eine gute Platzierung. Im Gefecht gegen die Polen hat Judith ihre Sache als Schlussfechterin sehr gut gemacht“, gab es ein Lob vom TSV-Fechtkoordinator.

Weniger erfreulich verlief der Mannschaftswettbewerb für die amtierenden Europameister im Dress des Deutschen Fechter-Bundes. Die drei Dormagener Rouven Redwanz, Eduard Gert und Domenik Koch sowie Simon Rapp aus Eislingen, trafen direkt im Achtelfinale auf die starken Franzosen, die sich mit 45:34 gegen das deutsche Team durchsetzen konnten. „Da lief nur wenig zusammen. Zusätzlich haben sich die Jungs durch eine Verletzung eines französischen Fechters aus dem Rhythmus bringen lassen“, so Kawald. In den anschließenden Platzierungsgefechten setzten sich die vier Deutschen zunächst mit 45:43 gegen Italien durch, verloren aber dann das Gefecht um den neunten Platz mit 40:45 gegen die Ukraine, sodass am Ende des Tages der zehnte Platz heraussprang. „Als amtierende Europameister hatten die Jungs sich natürlich etwas mehr erwartet“, resümierte Kawald.