JWC Künzelsau: Weltcupsieg für Benedikt Wagner – Scholten wird Dritte

JWC Künzelsau: Weltcupsieg für Benedikt Wagner – Scholten wird Dritte

Was für ein Start ins neue Jahr! TSV-Fechter Benedikt Wagner sicherte sich den Weltcupsieg in Künzelsau und kletterte gleichzeitig an die Spitze der Junioren-Weltrangliste! Fehlte Wagner beim Weltcup in Budapest noch, zeigte er sich in Künzelsau glänzend aufgelegt und holte sich den zweiten Weltcupsieg in kürzester Zeit.

Dabei begann sein Wettkampf nicht fehlerfrei. In der ersten Runde musste er gleich drei Niederlagen hinnehmen. Trotzdem reichten seine Ergebnisse für den Einzug in die K.O.-Runden. Dort steigerte Wagner sich dann immens und schlug nacheinander Lukas Rueller (15:5), Mateusz Jasinski (15:2), Evan Prochniak (15:13), Stefano Scepi (15:7), Riccardo Nuccio (15:11) und schließlich im Finale den Eislinger Florian Lehnert deutlich mit 15:3. „Dieser Sieg ist etwas ganz Besonderes für mich. Dank den Punkten, die ich erfochten habe, stehe ich nun an der Spitze der Weltrangliste. Kann es einen besseren Start ins neue Jahr geben?“, so Wagner glücklich.
Auch für Matyas Szabo lief es gut. Er musste sich erst im Viertelfinale dem späteren Finalisten Florian Lehnert mit 12:15 geschlagen geben. Zuvor hatte Szabo in der Runde der besten 32 seinen Mannschaftskollegen Sebastian Schrödter mit 15:13 aus dem Turnier geworfen. Auch Richard Hübers musste in der Runde der besten 32 die Segel streichen. Er verlor mit 11:15 gegen den Amerikaner Aleksander Ochocki.

„Insgesamt ein super Ergebnis für unsere Jungs“, resümiert Trainer Olaf Kawald. „Wir hatten ein bisschen Pech, dass Matys Szabo und Sebastian Schrödter schon so früh aufeinander getroffen sind“, fügt er hinzu.

Am zweiten Wettkampftag stand das Turnier der Damen auf dem Programm. Auch hier lief es gut für den TSV Bayer Dormagen. Lea Scholten, die zuvor lange mit einem Bänderriss zu kämpfen hatte, schaffte es auf das Podest und wurde Dritte. „Gute Platzierungen sind für Lea natürlich besonders jetzt wichtig. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben“, stellt Kawald zufrieden fest. Scholten musste sich im Halbfinale der späteren Siegerin Dina Galiakbarova aus Russland mit 5:15 geschlagen geben.