JWM in Bourges: Herren auf Platz 10 - Damen werden Sechste

JWM in Bourges: Herren auf Platz 10 - Damen werden Sechste

Bei den WM-Teamwettbewerben der Säbel-Junioren in Bourges (Frankreich) gab es keine Medaille für die Fechterinnen und Fechter aus Deutschland. Die Vize-Europameister um die Dormagener Eduard Gert und Nick Herbon kamen nicht über Rang Zehn hinaus. Die Damen mit TSV-Fechterin Lea Krüger fochten einen guten Wettkampf und landeten am Ende auf dem sechsten Platz.

Das Herrenquartett Eduard Gert, Nick Herbon (beide TSV Bayer Dormagen), Frederic Kindler (Eislingen) und Constantin Krause (Tauberbischofsheim) war eigentlich nur ein Trio, da Nick Herbon aus gesundheitlichen Gründen passen musste. "Dass wir nicht wechseln konnten war natürlich eine Schwächung", kommentierte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald.

Der Traum von einer Medaille, der nach dem sensationellen Vize-Europameistertitel lebendig wie nie war, platzte bereits in der Runde der besten 16. Dort traf das Deutsche Team auf die starken Ukrainer und scheiterte deutlich mit 34:45.
In den anschließenden Platzierungsgefechten folgten Siege gegen Hongkong (45:41) und Polen (45:25), bevor das Team aus Großbritannien die Jungs von Bundestrainer Dan Costache mit einem 45:38 Sieg auf Rang Zehn verwies.
"Natürlich haben wir uns im Vorfeld etwas mehr erhofft, aber die Ukrainer haben diese Hoffnung früh zerstört. Für eine weitere Sensation wie bei der EM, hätte heute wirklich alles passen müssen", bilanzierte Kawald.

Besser lief es für das Damenteam bestehend aus Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen), Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen), Larissa Eifler (TV Wetzlar) und Luzia Hirn (FC Würth Künzelsau).

Das Quartett erhielt in der Runde der besten 32 ein Freilos und siegte anschließend mit einer starken Leistung 45:34 gegen Polen. Im Viertelfinale folgte eine deutliche 27:45 Niederlage gegen die späteren Weltmeisterinnen aus Russland. Im ersten Platzierungsgefecht siegte das DFB-Quartett mit 45:39 gegen Mexiko. Im Gefecht um Platz Fünf behielten die Französinnen die Oberhand und setzten sich mit 45:24 gegen Krüger & Co. durch. „Russland im Viertelfinale war natürlich die schwerste aller möglichen Aufgaben. Insgesamt können die vier aber sehr zufrieden sein. Mit Platz sechs haben sie einen tollen Abschluss der WM geschafft“, lobte Kawald.