KEM Budapest: Pech für TSV-Kadetten Krüger und Henze

Beatrice Henze

KEM Budapest: Pech für TSV-Kadetten Krüger und Henze

Lea Krüger und Beatrice Henze standen am Dienstag bei der Kadetten- und Junioren-Europameisterschaft in Budapest (Ungarn) für den Deutschen Fechterbund auf der Planche.

Die beiden Kadettinnen erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Beide starteten mit zwei Niederlagen, konnten die weiteren drei Gefechte der ersten Runde dann aber für sich entscheiden und erhielten in der Runde der besten 64 ein Freilos. Soweit so gut. Die Auslosung ergab jedoch, dass ausgerechnet die beiden Dormagenerinnen in der Runde der besten 32 aufeinandertrafen. „Das ist einfach Pech“, kommentierte Olaf Kawald, stellvetretender Delegationsleiter des DeFB und Fecht-Koordinator in Dormagen treffend.
In einem guten Gefecht von beiden Athletinnen setzte sich die jüngere Beatrice Henze knapp mit 15:13 durch und zog in die Top 16 ein.

Dort wartete auf die 16-jährige jedoch ein echtes Hammerlos. Sie traf auf die Russin Anastasia Gogoleva und verlor deutlich 4:15. Die favorisierte Russin gewann später auch alle weiteren Gefechte und wurde Kadetten-Europameisterin. „Gegen Anastasia Gogoleva kann man verlieren. Beatrice kann zufrieden mit ihrer erste EM-Teilnahme sein und sie hat ja auch noch die Chance mit der Mannschaft nach einer besseren Platzierung zu greifen“, lobte Kawald den 14. Platz seines Schützlings. Krüger wurde in der Endabrechnung 22.

Beide Fechterinnen stehen am Freitag, den 1. März mit dem deutschen Team erneut auf der Planche.