Limbach gewinnt Grand Prix in Seoul

Limbach gewinnt Grand Prix in Seoul

Der Dormagener Säbelfechter Nicolas Limbach hat sich in Seoul (Südkorea) gegen die versammelte Weltspitze durchgesetzt und den Grand Prix mit einem deutlichen 15:8 im Finalgefecht gegen den Franzosen Nicolas Rousset gewonnen.

Der 29-jährige setzte sich zunächst gegen den Belgier Seppe van Holsbeke (15:9), Woo Young Won (Korea, 15:2) und den Italiener Aldo Montano (15:12) durch. Im Viertelfinale kam es dann zu einem Dormagener Duell zwischen Limbach und Maximilian Hartung. Der Weltmeister von 2009 behielt mit 15:12 die Oberhand und zog ins Halbfinale ein. Hartung, der zuvor den starken Italiener Enrico Berre mit 15:12 geschlagen hatte, wurde in der Endabrechnung Siebter.

Im Halbfinale setzte Limbach sich mit 15:11 gegen den Amerikaner Daryl Homer durch, bevor er seinen starken Auftritt mit dem 15:8 Finalerfolg gegen Nicolas Rousset veredelte und sich den Grand Prix-Sieg sicherte. „Nicolas hat heute erneut bewiesen, dass er zur absoluten Weltspitze gehört“, schwärmte Trainer Vilmos Szabo vom Auftritt seines Schützlings. „Er hat sehr souverän gefochten und verdient gewonnen. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr noch viele weitere solcher Ergebnisse sehen werden.“

Zwei weitere Dormagener standen in Seoul auf der Planche: Benedikt Wagner und Matyas Szabo erreichten das Tableau der besten 32 und belegten die Plätze 23 und 29. „Ein Sieger, ein weiterer Fechter unter den Top 8 und zwei unter den besten 32 ist ein sehr gutes Ergebnis“, freute sich TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald über das erfolgreiche Wochenende der Herren.

Sehr zufrieden konnten Szabo und Kawald auch mit der einzigen Dormagenerin in Seoul sein. Anna Limbach erreichte die Runde der besten 16 und wurde 14. Die TSV-Fechterin hatte dabei im Achtelfinale durchaus Siegchancen und führte bereits mit 8:1 gegen Rossella Gregorio aus Italien, bevor das Gefecht kippte und die Deutsche mit 12:15 verlor. „Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat, das Gefecht hat mir einige graue Haare beschert“, erzählte Szabo nach dem Wettkampf schmunzelnd.
„Wir gehen gut gerüstet in die Qualifikation für Olympia, die am 1. April beginnt. Nicolas hat mit seinem Sieg definitiv schon mal ein Zeichen gesetzt“, resümierte Olaf Kawald.