Nicolas Limbach weiterhin Nummer 1 in der Welt

Nicolas Limbach weiterhin Nummer 1 in der Welt

Bei der 52. Auflage der „Trophée Luxardo" in Padua war wie in den Jahren zuvor die gesamte Weltelite am Start. Der traditionsreiche Grand Prix sah schon wie in den Jahren zuvor einen gut aufgelegten Nicolas Limbach. Der Dormagener Olympionike musste sich erst im Finale dem Italiener Luigi Tarantino mit 6:15 geschlagen geben. Zuvor hatte sich der 23-jährige mit sicheren Siegen über Park In (KOR/15:8), Johannes Klebes (Tauberbischofsheim/ 15:11) und Florian Gelu Zalomir (ROM/ 15:11) in die Finalrunde des äußerst stark besetzten GP gefochten. Im Viertelfinale setzte sich Limbach gegen den Olympia-Vierten, Julien Pillet (FRA) deutlich mit 15:8 durch, anschließend ließ er auch dem Ungarn Aaron Szilagyi keine Chance und siegte 15:9. Erst Tarantino konnte die Siegesserie des Dormagener beenden. „Nico hat heute taktisch gut gefochten und auch fechterisch überzeugt. Tarantino hatte im Finale halt das bessere Händchen. Alles in allem bin ich aber schon zufrieden", äußerte sich anschließend Limbachs Trainer Vilmos Szabo. Nicolas Limbach verteidigte mit dem zweiten Rang beim Grand-Prix „Trophée Luxardo" seinen Weltranglistenplatz Eins vor den Italienern Luigi Tarantino und Aldo Montano, sowie Olympiasieger Zhong Man, der in Padua den Finaleinzug verpasste. Zugleich war es für den Deutschen die vierte Podestplatzierung bei einem Weltcup in der aktuellen Saison.

Drittbester Deutscher war Benedikt Beisheim, der auf dem 34. Platz landete.

Zeitgleich fand im chinesischen Tiajin der Grand-Prix der Damensäbelfechterinnen statt. Mit dabei Stefanie Kubissa und Anna Limbach, die sich beide gute Chancen ausrechnen können bei den Europameisterschaften in Plovdiv im Juli, die deutschen Farben zu vertreten. Stefanie Kubissa scheiterte erst im Achtelfinale an der Italienerin Iliara Bianco mit 15:8 und belegte damit den 15. Platz. Anna Limbach schaffte den Sprung in das 64 er KO-System, scheiterte dort aber mit 15:10 an der Weltranglisten 16. Alejandra Benitez aus Venezuela.