Nicolas Limbach weiterhin Top

Nicolas Limbach weiterhin Top

Nicolas Limbach vom TSV Bayer Dormagen hat beim Grand-Prix der Säbelfechter in mit Rang drei erneut seine glänzende Form unter Beweis gestellt. Mit sicheren Siegen gegen Jiang Ke Lu (CHN/15:12) und Satoshi Ogawa (JPN/17:7) qualifizierte er sich für das Achtelfinale. Dort eliminierte er Dauerkonkurrenten Dimitri Lapkes (BLR), der mit dem Weltcup-Sieg in Istanbul im Januar dieses Jahr bereits ein Achtungszeichen gesetzt hatte, mit 15:14. Der Italiener Marco Tricarico hatte im folgenden Viertelfinalgefecht gegen den Dormagener keine Chance und unterlag deutlich 9:15. Erst der spätere Gesamtsieger Yakimenko beendete die Siegesserie von Nicolas Limbach durch ein 15:11. Bundestrainer Vilmos Szabo war von seinem Schützling begeistert. „Das war der Nicolas Limbach, den wir kennen. Eine klasse Leistung, die den anderen signalisiert, es ist in dieser Saison wieder mit ihm zu rechnen.“

Ein weiterer Deutscher schaffte den Sprung in die Finalerunde der besten acht Fechter. Benedikt Beisheim ständiger Trainingspartner von Nicolas Limbach ließ die Fachleute aufhorchen. Er erwischte den „chinesischen Tag“. Gleich drei Chinesen hintereinander besiegte er bis zum Einzug in das Viertelfinale. Unter anderem schlug er den amtierenden Olympiasieger Man Zhong deutlich mit 15:10. Kein geringerer als der Russe Alexei Yakimenko stoppte seinen Siegeszug. „Der siebte Platz ist ein herausragendes Ergebnis bei einem Grand Prix bei dem die gesamte Weltelite am Start war“ lobte Vilmos Szabo den Rheinfelder in höchsten Tönen.

Einen Tag später standen die beiden im Mannschaftswettbewerb wieder auf der Planche in der russischen Hauptstadt. Das neu formierte Team mit den beiden Tauberbischofsheimern

Sebastian Flegler und Johannes Klebes bezwang im Achtelfinale die favorisierte Ukraine 45:43.Anschließend besiegten die vier Olympiasieger Frankreich klar mit 45:36. Im Halbfinale unterlagen Limbach und Co. der Vertretung Ungarn knapp mit 43:45. Im kleinen Finale um Platz drei mussten sie sich dann den Olympia-Dritten Italien hauchdünn mit 44:45 geschlagen geben. Überragender Mann des Tages aus deutscher Sicht war in der russischen Hauptstadt dabei wieder einmal Nicolas Limbach. Der 23-jährige gewann alle seine Gefechte deutlich, brachte das deutsche Team immer wieder ins Rennen. „Nico hat fast noch besser als gestern gefochten. Ohne ihn wäre es kaum der vierte Rang geworden“, lobte Trainer Szabo anschließend seinen Schützling. Der musste im Mannschafts-Weltcup auf die starken Kollegen Max Hartung (Dormagen) und Björn Hübner (Dormagen) verzichten, die aufgrund von Verletzungen in Moskau nicht am Start waren. Sieger des Weltcups in Moskau wurde Ungarn durch einen 45:41 Sieg gegen China.