Olympiafechter beweisen in Moskau gute Form

Olympiafechter beweisen in Moskau gute Form

Knapp 10 Wochen vor dem Olympischen Turnier in Rio de Janeiro und drei Wochen vor der Europameisterschaft im polnischen Toruń zeigen die beiden Olympioniken, Max Hartung und Matyas Szabo ansteigende Form.

Beim Grand Prix in Moskau marschierten beide in das Finale der besten Acht, mussten sich aber dort ihren jeweiligen Kontrahenten geschlagen geben. Während Max Hartung dem späteren Gesamtsieger Junghwan Kim mit 9:15 unterlag, verpasste Matyas Szabo eine Medaille nur um einen Treffer beim 14:15 gegen den Franzosen Vincent Anstett.
Am Ende standen für Szabo und Hartung die Plätze 8 und 7 zu Buche. Der derzeit beste deutsche Säbelfechter Hartung verbesserte damit seine Position in der Weltrangliste zum ersten Mal auf Platz 5.

Richard Hübers startete ebenfalls mit nur einer Niederlage in der Vorrunde gut in das Turnier und zog nach einem 15:13 in die Runde der letzten 32 ein. Dort behielt dann der spätere Halbfinalist Vincent Anstett mit 15:7 die Oberhand und verwies Hübers im Gesamtergebnis auf Platz 20. In einem reinen TSV-Duell gegen Matyas Szabo unterlag der ähnlich gut in das Turnier gestartete Domenik Koch mit 15:10, was für ihn Platz 38 bedeutete.

Die weiteren Platzierungen der TSV-Fechter: Frederik Koch (53) und Rouven Redwanz (80). Benedikt Wagner und Nicolas Limbach waren in Moskau nicht am Start.

Bei den Damen waren Lea Krüger und Sybille Klemm die einzigen TSV-Fechterinnen am Start. Lea Krüger musste bereits in der Runde der letzten 64 gegen die Turniersiegerin Irene Vecchi antreten und unterlag deutlich mit 7:15. Mit Platz 52 war Krüger dann beste Deutsche in Moskau. Sybille Klemm beendete Das Turnier als Nummer 92.