Redwanz siegt in Künzelsau vor Gert - Kusian in Dourdan 16.

Redwanz siegt in Künzelsau vor Gert - Kusian in Dourdan 16.

Hinter der Dormagener Juniorinnen und Junioren liegt ein erfolgreiches Fecht-Wochenende. Beim nationalen Ranglistenturnier in Künzelsau standen gleich drei Fechter des TSV auf dem Podium. Beim Turnier der Damen in Dourdan war Judith Kusian auf Rang 16 die beste Deutsche.

Am Ende kam es zu einem Dormagener Finale in Künzelsau. Mit Rouven Redwanz und Eduard Gert hatten sich zwei der Favoriten ins Finalgefecht gekämpft. Das vereinsinterne Duell entschied Rouven Redwanz mit 15:10 für sich. Zuvor hatte er im Halbfinale Constantin Krause (Tauberbischofsheim) denkbar knapp mit 15:14 besiegt. Eduard Gert hatte mit einem 15:9 Erfolg gegen Domenik Koch, einem weiteren Dormagener, das Finale erreicht. Koch wurde in der Endabrechnung Dritter. Lorenz Kempf auf Rang 9 und Nick Herbon auf Rang 11 komplettierten das starke TSV-Resultat.
„Die Drei haben bewiesen, dass sie nicht ohne Grund das Spitzentrio der Deutschen Rangliste bilden“, lobte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald.

Ebenfalls am Wochenende kämpften die Juniorinnen in Dourdan (Frankreich) um Weltranglistenpunkte. Beste Deutsche war die Dormagenerin Judith Kusian, die laut Kawald „langsam in Fahrt“ kommt und sich souverän für das Achtelfinale qualifizierte. Dort scheiterte sie mit 12:15 an der starken Russin Ekaterina Vorobeyeva. Mit Lea Krüger erreichte eine weitere Fechterin des TSV das Tableau der besten 64.
Gemeinsam mit Ann-Sophie Kindler aus Eislingen und Kira Eifler aus Tauberbischofsheim konnten Kusian und Krüger am Sonntag noch einmal für Furore sorgen. Im Teamwettbewerb setzte sich das deutsche Quartett zunächst souverän 45:18 gegen das Team aus Großbritannien durch. Im Viertelfinale setzten sich die Vier mit 45:41 gegen die an zwei gesetzten und favorisierten Amerikanerinnen durch. Im Halbfinale unterlagen sie knapp dem späteren Siegerteam aus Frankreich mit 41:45. Im Gefecht um Platz 3 war die Luft dann raus und die deutsche Equipe musste sich den Italienerinnen mit 38:45 geschlagen geben. Der vierte Platz war für Olaf Kawald dennoch ein Erfolg: „Gegen die USA haben die Vier wirklich klasse gefochten“, resümierte er zufrieden.