Säbel-Team ist Europameister!

Säbel-Team ist Europameister!

Sensationelles Finale bei den Junioren Europameisterschaften im slowenischen Maribor! Das deutsche Quartett bestehend aus den drei Dormagenern Eduard Gert, Domenik Koch, Rouven Redwanz und dem Eislinger Simon Rapp ist Mannschafts-Europameister! Die Vier setzten sich dank einer überragenden Leistung im Finale deutlich mit 45:34 gegen Italien durch. Die Freude nach dem entscheidende Treffer war bei allen Beteiligten riesig.

Das deutsche Quartett war an Position vier gesetzt und erhielt in der Runde der besten 16 ein Freilos. Im Viertelfinale folgte ein 45:40 Sieg gegen das Team der Franzosen. Koch und Co. lagen schon mit 20:25 zurück, bevor Eduard Gert das Gefecht mit einem 10:4 gegen Pierre Colleau wendete und Rouven Redwanz sein Team anschließend mit 35:30 in Führung brachte und so für die Vorentscheidung sorgte.

Auch im Halbfinale gegen Russland, mit dem frischgebackenen Europameister Dmitriy Danilenko im Team, lagen die Deutschen zurück. 18:25 stand es aus Sicht des Quartetts, bevor Domenik Koch mächtig aufdrehte und Iliy Andreev mit 12:4 von der Planche fegte. Vor dem letzten Gefecht stand es 40:38 aus Sicht der Deutschen und erneut war es Domenik Koch, der die Kohlen aus dem Feuer holte. Er setzte sich mit 5:2 gegen den amtierenden Einzel-Europameister Danilenko durch und führte sein Team so zu einem 45:40 Erfolg und geradewegs ins Finale.

Gleiches Spiel im Finale: die Italiener zogen auf 20:10 davon und diesmal war es Rouven Redwanz, der für die Wende sorgte. Redwanz gewann sein Gefecht gegen Francesco Bonsanto mit 13:5 und brachte sein Team auf die Siegesstraße. Den goldenen Treffer zum 45:34 und zum Titelgewinn setzte Domenik Koch, im Anschluss fielen sich die vier Gold-Jungs in die Arme und ließen ihrer Freude freien Lauf.

Trainer Dan Costache war kurz nach dem Finale sichtlich gerührt: „Die Vier haben als Team fantastisch funktioniert, jeder hatte seine Momente. Das war einfach überragend.“ Costache war besonders stolz auf seine drei Dormagener Schützlinge: „Ich trainiere die Jungs seit so vielen Jahren und ich habe gespürt, wie sehr sie es wollen. Da war sicher noch Frust vom Vortag dabei, den sie super kanalisiert haben.“ Obwohl es schon am nächsten Morgen in aller Frühe zurück in die Heimat geht, ließen es sich die frischgebackenen Europameister natürlich nicht nehmen, ihren Titel gebührend zu feiern... „Das haben sie sich verdient“, schmunzelte der Coach.

Einen Tag zuvor musste sich das Deutsche Junioren-Damenteam mit den beiden Dormagenerinnen Judith Kusian und Lea Krüger schon im ersten Gefecht aus dem Medaillenrennen verabschieden. Im Viertelfinale scheiterte die Mannschaft mit 38:45 an Italien. In den Platzierungsgefechten gewannen Kusian & Co. zunächst mit 45:35 gegen Weißrussland, verloren das Gefecht um Platz fünf jedoch mit 38:45 gegen die Ukraine und landeten am Ende auf dem sechsten Platz.