Team-EM in Torun: Herren auf Rang Sieben, Damen werden Neunte

Team-EM in Torun: Herren auf Rang Sieben, Damen werden Neunte

Nach der Goldmedaille des Dormageners Benedikt Wagner im Einzel, wollten die Säbelfechter des Deutschen Fechterbundes auch in den Teamwettbewerben nach Edelmetall greifen, schieden jedoch frühzeitig aus. Die Herren beendeten die Mannschafts-EM im polnischen Torun auf Rang Sieben, die Damen wurden Neunte.

Für das Quartett Max Hartung, Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Richard Hübers (alle TSV Bayer Dormagen) war der Medaillentraum bereits im Viertelfinale ausgeträumt. Nach einem souveränen 45:31 Auftaktsieg gegen die Equipe aus Belgien, musste das Team von Bundestrainer Vilmos Szabo sich im Kampf um das Halbfinale den Italienern mit 39:45 beugen.
„Wir hatten uns natürlich mehr vorgenommen. Gegen Italien darf man sich keine Schwächephasen erlauben, das haben wir aber nicht vermeiden können“, so der Bundestrainer. Seine Schützlinge verloren in den anschließenden Platzierungsgefechten zunächst mit 41:45 gegen Weißrussland und sicherten sich dann im letzten Gefecht mit einem 45:33 gegen Großbritannien den siebten Rang.

„Die Freude über Gold von Benedikt Wagner im Einzel tröstet uns natürlich etwas über Platz Sieben im Team hinweg. Jetzt liegt der Fokus endgültig nur noch auf den Olympischen Spielen, wo mit Matyas Szabo und Max Hartung zwei Fechter von uns an den Start gehen“, bilanzierte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald den letzten Gefechtstag der EM in Torun.

Bereits zwei Tage zuvor standen die Damen in Torun erneut auf der Planche. Das deutsche Team um die drei Dormagenerinnen Anna Limbach, Judith Kusian und Lea Krüger, komplettiert durch Ann-Sophie Kindler aus Eislingen, erreichten den neunten Platz. Bereits das Auftaktgefecht gegen Aserbaidschan ging mit 42:45 verloren. Im Gefecht um Platz Neun setzte man sich dann mit 45:38 gegen Weißrussland durch.