U23 EM in Minsk: Dormagener Quartett scheidet frühzeitig aus

U23 EM in Minsk: Dormagener Quartett scheidet frühzeitig aus

Benno Schneider war mit Platz 22 der bestplatzierte Deutsche, womit der Ausflug nach Kiev für den TSV eher enttäuschend verlief. Schneider verlor sein Gefecht unter den besten 32 mit 15:14 gegen den Bulgaren Lyuboslav Burnev und nah sich damit die Chance auf eine gute Platzierung, denn der Lauf hatte bis zum Halbfinale machbare Gegner.

Schlimmer erwischte es Rouven Redvanz auf Platz 43. Im Vorjahr kam Redwanz noch unter die letzten 16 und holte mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Diesmal war bereits mit zwei Siegen und vier Niederlagen in der Vorrunde Schluss.

„Das Ergebnis ist schon enttäuschend, das muss man deutlich sagen. Gerade Benno Schneider hatte mit seinem Lauf die Chance auf eine vordere Platzierung,“ resümierte TSV-Coach Olaf Kawald. Am Dienstag wollen die TSV-Fechter mit dem Eislinger Thomas Scheich und dem in Tauberbischofsheim trainierenden Constantin Krause im Teamwettbewerb erneut angreifen.

Bei den Damen lief es nicht erfolgreicher. Judith Kusian verlor ihr erstes KO-Gefecht gegen die Französin Margaux Gimalac mit 15:11 und belegte am Ende Platz 25. Lea Krüger erwischte es, wie Rouven Redwanz, schon in der Qualifikationsrunde. Nur ein Sieg bei vier Niederlagen bedeuteten am Ende Platz 36.

Der Deutsche Fechter-Bund hatte nur die zwei TSV-Fechter Judith Kusian und Lea Krüger als Vertreter des Damensäbels nach Kiev gesandt, weshalb auch im Teamwettbewerb der Säbeldamen keine deutsche Mannschaft antreten wird.

„Die U23 EM ist ein guter Gradmesser über den Leistungsstand im Bereich zwischen den Junioren und den etablierten Athleten. Gerade in diesem Aufbaubereich entstehen die Nachrücker für die TOP-Teams. Wir müssen erkennen, dass wir hier deutlich mehr investieren müssen,“ so Kawald.