U23-EM in Plovdiv: Herren holen Bronze - Kusian auf Rang 5

U23-EM in Plovdiv: Herren holen Bronze - Kusian auf Rang 5

Die Dormagenerin Judith Kusian hat bei den U23-Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv einen starken fünften Rang erkämpft. Bei den Herren zogen Domenik Koch und Rouven Redwanz in die Runde der besten 16 ein. Mit der Mannschaft gelang den Herren der Sprung auf das Podest.

Kusian gewann alle sechs Vorrundengefechte und ging an Eins gesetzt in die K.O.-Runden. Nach einem Freilos im 32er-Tableau, setzte sich die 20-jährige in der Runde der besten 16 mit 15:10 gegen Hanna Ivanishchanka aus Weißrussland durch. Im anschließenden Viertelfinale verlor die Deutsche mit dem gleichen Ergebnis gegen Evgenia Karbolina aus Russland und belegte in der Endabrechnung den fünften Rang. Ihre Vereinskameradin Lea Krüger wurde 19. „Judith hat damit die beste Einzelplatzierung für den Deutschen Fechterbund in Plovdiv geholt“, lobte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald die Dormagenerin.

Bei den Herren erreichten Domenik Koch und Rouven Redwanz die Runde der besten 16. Koch setzte sich dafür im 32er-Tableau gegen seinen Teamkollegen Robin Schrödter (23.) durch. Das Viertelfinale blieb den beiden TSV-Fechtern jedoch verwehrt. Koch scheiterte mit 11:15 an Artsiom Novikau aus Weißrussland und Redwanz musste sich dem Polen Jakub Ocinski hauchdünn 14:15 geschlagen geben. Im Gesamttableau belegten die beiden die Plätze Zehn (Redwanz) und Zwölf (Koch). „Das Feld war natürlich stark besetzt, dennoch hatten wir darauf gehofft, dass wir einen Fechter in die Top 8 bringen können“, so Kawald.

Besser lief es für Koch, Redwanz und Schrödter im Teamwettbewerb. Gemeinsam mit Maximilian Kindler aus Einslingen, der auch am Bundesstützpunkt Dormagen trainiert, sicherten sich die drei Dormagener am Dienstag die Bronze-Medaille. Auf dem Weg ins Finale wurden die Deutschen im Halbfinale von den Russen gestoppt, die sich mit 45:38 gegen das DFB-Quartett durchsetzen konnten. Im Gefecht um Bronze behielten Koch & Co. dann aber bravourös die Nerven und gewannen knapp 45:43 gegen die starken Weißrussen. „Mit dem Medaillengewinn haben die Jungs sich am Ende dieser EM noch einmal selbst belohnt, Weißrussland muss man erst einmal schlagen“, freute sich Kawald für das Team.