Wagner bester Deutscher in Warschau - Limbach beste Deutsche in Gent

Wagner bester Deutscher in Warschau - Limbach beste Deutsche in Gent

Gleich sechs Dormagener schafften beim mit 200 Teilnehmern stark besetzten Weltcup in Warschau (Polen) den Einzug in das Hauptfeld der besten 64.
Mit Richard Hübers (14:15 gegen Luigi Samele) und Matyas Szabo (6:15 gegen Eunseok Oh) mussten zwei von ihnen jedoch bereits in dieser Runde die Segel streichen.
Eine Runde weiter schafften es Max Hartung, der sich 15:12 gegen den Russen Boris Savich durchsetzen konnte und Robin Schrödter, der 15:14 gegen Seppe van Holsbeke aus Belgien gewann. Im Tableau der besten 32 war jedoch auch für Hartung und Schrödter Schluss. Hartung verlor knapp mit 14:15 gegen Nikolasz Iliasz aus Ungarn, Schrödter musste sich Olympiasieger Aron Szilagyi mit 8:15 beugen.
Die beiden besten Dormagener, Nicolas Limbach und Benedikt Wagner, überstanden die ersten beiden K.O.-Runden hingegen unbeschadet. Limbach setzte sich im ersten Gefecht 15:13 gegen Iuilian Teodosiu (Rumänien) durch und zog mit einem 15:11 Erfolg gegen den Russen Veniamin Reshetnikov ins Achtelfinale ein. Sein Teamkollege Benedikt Wagner gewann zunächst 15:12 gegen Alin Badea (Rumänien) und setzte sich im Tableau der besten 32 mit 15:13 gegen den Italiener Massimiliano Murolo durch.
Der Sprung in die Finalrunde der besten 8 sollte jedoch weder Limbach noch Wagner gelingen. Limbach scheiterte im Achtelfinale, wie schon sein Teamkamerad Schrödter, an Aron Szilagyi (12:15) und Wagner unterlag dem Italiener Diego Occhiuzzi mit dem gleichen Ergebnis. In der Endabrechnung war Wagner mit Rang 13 bester Deutscher, dicht gefolgt von Nicolas Limbach auf Rang 14.

Im Teamwettbewerb sicherte sich das rein Dormagener Quartett Nicolas Limbach, Max Hartung, Richard Hübers und Matyas Szabo den sechsten Platz. Nach einem Freilos gewann die deutsche Mannschaft souverän 45:30 gegen Ägypten, scheiterte im Viertelfinale jedoch an den starken Franzosen 36:45. In den Platzierungsgefechten folgte ein 45:34 Sieg gegen das Team des Iran und eine knappe 42:45 Niederlage gegen Rumänien im Gefecht um Platz Fünf.

„Erfreulich sicherlich, dass Nicolas Limbach und Benedikt Wagner immer besser in Fahrt kommen. Auch Robin Schrödter, der sechs Wochen pausieren musste, hat sich mit einer ordentlichen Leistung zurückgemeldet“, zeigte sich TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald zufrieden.

Beim Weltcup der Damen in Gent war Anna Limbach mit Rang 22 die beste Deutsche. Sie erreichte souverän die K.O.-Runde und gewann ihr Auftaktgefecht gegen die Russin Svetlana Kormilitsyna mit 15:14. Im Tableau der besten 32 scheiterte die Dormagenerin mit 10:15 an Charlotte Lembach aus Frankreich.
Im Mannschaftswettbewerb gelang der deutschen Equipe bestehend aus den zwei Dormagenerinnen Sibylle Klemm und Anna Limbach sowie Ann-Sophie Kindler aus Eislingen und Alexandra Bujdoso aus Koblenz nach einem knappen 45:44 Erfolg gegen Tunesien eine kleine Überraschung: das deutsche Team setzte sich mit 45:40 gegen die starken Ukrainerinnen durch. Im Viertelfinale scheiterten die Vier dann jedoch mit 41:45 an Italien. In den Platzierungsgefechten folgten Niederlagen gegen Polen (29:45) und Spanien (43:45), sodass es am Ende „nur“ für den achten Platz reichte.

„Bei den Damen schauen alle auf den 1. April, dann startet die Olympia-Qualifikation, der Sieg gegen die Ukraine war an diesem Wochenende ein kleines Ausrufezeichen“, so Olaf Kawald.