WC Budapest: Limbach unter den besten 32 – Wagner in guter Form

WC Budapest: Limbach unter den besten 32 – Wagner in guter Form

Nicolas Limbach erreichte beim Grand Prix der Säbelfechter in Budapest die Runde der besten 32 und führt die Weltrangliste weiterhin souverän an. Für den ganz großen Wurf hat es in Ungarn jedoch nicht gereicht.

„Nicolas hat gut gefochten. Letztendlich hat er es im entscheidenden Moment nicht geschafft den Sack zu zu machen“, bewertete Trainer Vilmos Szabo Limbachs Leistung in Budapest.

Dort hatte dieser sich bis in die Runde der besten 32 durchgekämpft und unterlag dann dem Italiener Diego Occhiuzzi knapp mit 14:15. Dabei hatte alles nach einem weiteren Sieg ausgesehen. Limbach führte bereits 14:10, schaffte es jedoch nicht den finalen Punkt zu machen.

Auch wenn sich Cheftrainer Olaf Kawald etwas mehr erwartet hätte, war er besonders mit dem Abschneiden des Youngsters Benedikt Wagner zufrieden. Wagner erreichte, ebenso wie Benedikt Beisheim, die Runde der besten 64. Er scheiterte dann mit 3:15 an seinem Mannschaftskameraden Nicolas Limbach.

„Benedikt macht große Fortschritte. Sich bei den Aktiven zu behaupten ist nicht einfach“, so Kawald.

Der 17. Platz von Nicolas Limbach ist kein Beinbruch. Der Dormagener steht weiterhin mit großem Abstand an der Spitze der Weltrangliste.

Auch in der Nationalmannschaft war der TSV erneut gut vertreten. Die Dormagener Benedikt Beisheim, Max Hartung und Nicolas Limbach wurden von Johannes Klebes unterstützt. Das Team sicherte sich den zehnten Platz. „In der Mannschaft sind die Leistungsunterschiede unter den besten zwölf Teams sehr gering“, so Vilmos Szabo. Im Viertelfinale musste sich das deutsche Team den Russen 36:45 geschlagen geben. Zuvor gelang den deutschen Fechtern jedoch ein toller 45:41 Sieg gegen starke Südkoreaner.

Die Damen des TSV waren an diesem Wochenende ebenfalls aktiv. Vor 4500 Zuschauern erreichte Stefanie Kubissa beim Grand Prix in Orléans einen guten 23. Platz. Anna Limbach landete auf dem 68. Rang.

„Insgesamt hätte es an diesem Wochenende überall etwas besser laufen können. Nach der sehr guten Generalprobe in Athen waren die Erwartungen natürlich groß“, so TSV-Coach Olaf Kawald.

Bereits am nächsten Wochenende können sich die Fecht-Asse des TSV wieder beweisen.

Die Aktiven kämpfen beim Grand Prix von Moskau erneut um Punkte für die Weltrangliste und für die Junioren wird es in Dourdan (Frankreich) ernst. Dort geht es um die letzten Plätze für die Junioren-WM. Bereits sicher qualifiziert ist nur Benedikt Wagner. Matyas Szabo und Sebastian Schrödter haben jedoch beste Chancen in Dourdan das WM-Ticket zu lösen.

Auch für Anna Limbach geht es dann um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft.