WC Chicago: Limbach überzeugt und muss verletzt aufgeben

Nicolas Limbach

WC Chicago: Limbach überzeugt und muss verletzt aufgeben

TSV-Fechter Nicolas Limbach zeigte sich beim Weltcup in Chicago (USA) in starker Form und erreichte das Viertelfinale. Hier musste der 28-jährige verletzungsbedingt aufgeben. Mit dem achten Platz hat Limbach dennoch ein Ausrufezeichen hinter seine Ambitionen für das Jahr 2014 gesetzt.

Der Dormagener zeigte sich von Beginn an höchst konzentriert und gewann in seiner Vorrunde alle sechs Gefechte. In der Runde der besten 64 siegte Limbach mühelos mit 15:4 gegen den Amerikaner Benjamin Igoe, bevor er in der Runde der besten 32 auf seinen Teamkollegen Matyas Szabo traf. Szabo hatte zuvor 15:9 gegen Maximilian Kindler aus Eislingen gesiegt, musste sich dem erfahreneren Limbach dennoch 10:15 geschlagen geben.
Im Achtelfinale konnte Limbach dann einen weiteren Akzent setzen: der Dormagener siegte hauchdünn mit 15:14 gegen die Nummer Eins der Welt, Tiberiu Dolniceanu aus Rumänien. Aufgrund des Verdachts auf einen Muskelfasserriss, verzichtete der Deutsche auf das Viertelfinalgefecht gegen den Italiener Enrico Berre.

„Das war ein ganz starker Auftritt von Nicolas, der sich in einer klasse Form präsentiert hat“, lobte Bundestrainer Vilmos Szabo, der natürlich hofft, dass sich die Verletzung nicht als schwerwiegend erweisen wird.
Der Bundestrainer konnte auch mit dem Gesamtergebnis zufrieden sein. Insgesamt neun Deutsche schafften den Sprung unter die Top 64. Aus Dormagener Sicht besonders bemerkenswert war das Abschneiden von Frederik Koch, der als Junior in die Runde der besten 64 vordringen konnte. Mit Benedikt Wagner (19.) und Matyas Szabo (20.) schafften zudem zwei weitere TSV-Athleten den Sprung in die Top 20.

Bei den Damen erreichten mit Anna Limbach (38.) und Stefanie Kubissa (49.) zwei Dormagenerinnen als einzige Deutsche das Tableau der besten 64.