WC Madrid: Limbach meldet sich zurück

WC Madrid: Limbach meldet sich zurück

Der Dormagener Nicolas Limbach meldete sich beim Weltcup im spanischen Madrid eindrucksvoll in der Szene zurück. Der TSV-Athlet belegte bei seinem ersten internationalen Auftritt seit den Olympischen Spielen den dritten Rang und schaffte damit sofort den Sprung auf das Podest.

"Einen Start nach Maß", titulierte Bundestrainer Vilmos Szabo den Auftritt des 27-jährigen Weltmeisters von 2009. Limbach setzte sich bis zur Finalrunde der besten 8 souverän gegen die Konkurrenz durch und ließ keine Zweifel daran aufkommen, dass er auch 2013 zur absoluten Weltspitze gehört. Im Viertelfinale musste Limbach dann ausgerechnet gegen sein Mannschaftskollegen Maximilian Hartung antreten. Die beiden lieferten sich ein packendes Gefecht, das der erfahrenere Limbach knapp 15:14 für sich entschied.

Eine Grippe hatte Limbach bereits während des gesamten Turnieres geschwächt und im Halbfinale verließen den Dormagener dann endgültig die Kräfte. Nach einer deutlichen 8:2 Führung gegen Veniamin Reshetnikov, musste Limbach sich letztlich 12:15 geschlagen geben und verpasste so das Finale knapp.

Bundestrainer Vilmos Szabo war dennoch mehr als zufrieden mit den Ergebnissen von Nicolas Limbach (3.) und Maximilian Hartung, der 8. wurde.

Im Teamwettbewerb musste das deutsche Quartett auf Nicolas Limbach verzichten. Als sich im Turnierverlauf auch noch Maximilian Hartung verletzte, konnte Vilmos Szabo fortan nicht mehr wechseln. Die drei verbliebenen Athleten Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Björn Hübner (Tauberbischofsheim) scheiterten im Halbfinale an Ungarn 33:45 und verloren das Gefecht um Platz 3 38:45 gegen Rumänien, sodass am Ende ein vierter Platz für die deutsche Equipe zu Buche stand.