WM in Kazan - Vorrunde

WM in Kazan - Vorrunde

Am ersten Gefechtstag der Fecht-Weltmeisterschaften im russischen Kazan konnten sich sechs der sieben Dormagener für die Runde der besten 64 qualifizieren. Am Freitag, den 18. Juli geht es dann um Alles.

Nicolas Limbach gewann alle Vorrundengefechte und qualifizierte sich somit automatisch für den 64er K.O. Dies gelang auch Benedikt Wagner, der nur ein Gefecht verlor, es ebenfalls unter die besten 16 Fechter der Vorrunde schaffte und sich für den Finaltag qualifizierte. Matyas Szabo gewann vier seiner fünf Gefechte und musste im 128er K.O. noch einmal auf die Planche. Der Sohn von Bundestrainer Vilmos Szabo setzte sich souverän 15:7 gegen den Japaner Ryo Miyayama durch und steht damit ebenfalls im 64er K.O.
Von der Vorrunde befreit war - aufgrund seines Weltranglistenplatzes 13 - Max Hartung.

Bei den Damen musste nur Sibylle Klemm am ersten Gefechtstag die Segel streichen. Sie verlor nach drei Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde ihr 128er K.O.-Gefecht gegen die Chinesin Xueqian Zhang mit 7:15.
Anna Limbach, die nach der gleichen Vorrunden-Bilanz ebenfalls in die K.O.-Runde musste, setzte sich souverän 15:8 gegen die Brasilianerin Marta Baeza durch und schaffte so den Sprung in die Top 64.
Neben ihr wird auch Stefanie Kubissa am Freitag auf der Planche stehen. Sie gewann fünf ihrer sechs Vorrundengefechte und zog direkt in die Runde der besten 64 ein.

Am Finaltag warten auf die TSV-Athleten im 64er-Tableau zunächst machbare Aufgaben. "Leicht wird es allerdings für keinen unserer Fechter. Ein Hammerlos hat Anna Limbach erwischt, die gegen die EM-Bronzemedaillengewinnerin Rossella Gregorio fechten muss", wagt TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald eine Prognose für Freitag.