Zwei Deutsche Meistertitel im Säbelfechten für den TSV Bayer

Vilmos Szabo, Gunilla Klöhn, Reija Block, Olaf Kawald, Anna Limbach, Frederike Bock, Eero Lehmann, Max Hartung, Michael Garthe, Matyas Szabo, Alexander Weber

Zwei Deutsche Meistertitel im Säbelfechten für den TSV Bayer

Die Deutschen A-Jugend-Meisterschaften der Säbelfechter in Dortmund verliefen aus Sicht des TSV Bayer Dormagen nach Maß. Zwei Deutsche Meistertitel, eine Vizemeisterschaft sowie zwei Bronzemedaillen, so die erfreuliche Ausbeute der Dormagener im Sportzentrum von Eintracht Dortmund in Sichtweite des Westfalenstadions.

Den tropischen Bedingungen bei über 35 Grad in der Dortmunder Halle zum Trotz wurde in der männlichen A-Jugend der Dormagener Max Hartung seiner Favoritenrolle gerecht. Problemloser als gedacht zog er ins Finale ein, wo er dem Alsfelder Marlon Hirzmann mit 15:8 keine Chance ließ. Die positive Überraschung aus Dormagener Sicht war Alexander Weber. Der noch der B-Jugend angehörende TSV-Fechter wurde nach einer couragierten Vorstellung erst im Halbfinale von Hartung gestoppt und am Ende mit Platz drei belohnt.

Im Einzelwettbewerb der Damen gelangten gleich drei Fechterinnen des TSV in das Finale der besten Acht. Während der Vizemeistertitel von Reija Block keine Überraschung war, so unerwarteter war der siebte Platz für Anna Limbach, die erst vor einem halben Jahr vom Florett zum Säbel gewechselt war. Der achte Platz für Gunilla Klöhn bedeutet das dritte Top-Ergebnis im Einzel für die TSV-Damen, die anschließend im Mannschaftswettbewerb ihre gute Form mit dem Meistertitel untermauerten.

Denn im Mannschafts-Finale liefen Reija Block, Frederike Bock, Gunilla Klöhn und Anna Limbach gegen die favorisierte TSG Eislingen zu Hochform auf. Mit einem in dieser Höhe unerwarteten 45:35-Erfolg sicherte sich das TSV-Quartett die Deutsche Meisterschaft.

Die Männer-Mannschaft mit Michael Garthe, Max Hartung, Matyas Szabo und Alexander Weber ging als eines der jüngsten Teams ins Rennen. Zwar erwies sich im Halbfinale der TV Alsfeld beim 34:45 diesmal als zu stark, aber im Gefecht um Platz drei sicherten sich die TSV-Jungen mit einem 45:40 gegen Künzelsau die Bronzemedaille.