Turnierablauf

Turnierablauf

1. Das Teilnehmer-System
Pro Nation dürfen maximal zwölf Fechter bei einem Weltcupturnier an den Start gehen. Der ausrichtende Verband hingegen darf 20 Starter stellen. Dieses sind die ersten 20 Fechter der deutschen Junioren-Rangliste. Als Nachrücker, um in den Setzrunden jeweils die gleiche Anzahl von sieben Fechtern zu sichern, können maximal sechs weitere deutsche Fechter am Weltcupturnier teilnehmen.

2. Die Setzrunde
Mit der Setzrunde oder auch Qualifikationsrunde genannt, beginnt morgens der „Preis der Chemiestadt Dormagen“. In der Setzrunde treten jeweils sieben Fechter gegeneinander an. Dabei wird die Rangfolge für die sich anschließende Direktausscheidung ermittelt. Nach der Setzrunde müssen laut des Reglements 20% der Teilnehmer ausscheiden.

3. Die Direktausscheidung
Bei weniger als 128 Teilnehmern erhalten die vorne platzierten Fechter ein Freilos. Nach dem ersten Durchgang verbleiben 64 Fechter im Wettbewerb, nach dem zweiten Durchgang noch 32, usw.. Dies geschieht in einem direkten K.O.-System ähnlich der Austragung von Tennis-Turnieren, bis der Turniersieger feststeht. Ab der Runde der besten 64 Fechter gibt es Punkte für die Weltrangliste und die deutsche Rangliste. Durch dieses rigorose Ausscheidungsverfahren ist es möglich, den „Preis der Chemiestadt“ an einem Tag durchzuführen. Treten keine technischen Pannen auf, wird das Finale der besten vier Fechter und Fechterinnen um 18:30 Uhr beginnen. Ein Gefecht gewonnen hat jeweils der Fechter, der als erstes 15 Treffer erzielt hat. Nach 8 Treffern gibt es eine einminütige Pause zur Erholung und zum Coaching.

4. Das Finale
Zusammen mit dem Herren-Weltcup findet auch der Damen-Weltcup statt. Dadurch werden beim „Finale“ nicht mehr die besten acht Fechter der einzelnen Waffen zu sehen sein, sondern nur noch die jeweiligen Halbfinalisten. Die beiden im Halbfinale unterlegenden Fechter kommen automatisch auf den dritten Platz, die Gewinner stehen im Finale um Platz eins.